
Cananga odorata
Reich, süß und unverwechselbar exotisch – „Blume der Blumen“ heißt Ylang Ylang übersetzt, und der Duft macht diesem Namen keine Mühe.

Duftprofil
Intensiv blumig, süß und exotisch, mit cremiger Tiefe
Duftnote
Basisnote
Gewinnung
Wasserdampfdestillation aus den Blüten
Pflanze
Ylang-Ylang-Baum (Cananga odorata)
Herkunft
Verschiedene Herkunftsländer
Anwendungsarten

Ylang Ylang heißt übersetzt „Blume der Blumen“, und der Duft löst dieses Versprechen ein: reich, süß und unverwechselbar exotisch, mit einer cremigen Tiefe, die ihn schwerer wirken lässt als andere Blütenöle. Die gelblich-weißen Blüten wachsen an langen, überhängenden Zweigen und werden früh am Morgen gepflückt – zu dieser Tageszeit ist der Ölgehalt am höchsten. Die Destillation ist eine Besonderheit: Weil die Blüten so zart sind, werden sie in mehreren getrennten Behältern dampfdestilliert, die nebeneinander in derselben Kammer hängen; so lässt sich mehr Öl aus ihnen gewinnen. In der Parfümerie ist Ylang Ylang seit Langem zu Hause, und traditionell wurde es in der Haarpflege verwendet. Auf den Inseln, auf denen der Baum wächst, werden die Blüten bis heute auf das Bett frisch verheirateter Paare gestreut. Bei Young Living steckt Ylang Ylang unter anderem in den Mischungen Joy und Gentle Baby.
Der reichhaltige, süß-blumige Duft wird in der Aromatherapie mit Entspannung und innerem Ausgleich assoziiert – viele beschreiben ihn als tragend und wärmend.
Wird in der Aromatherapie traditionell mit Freude und Herzlichkeit verbunden. Ylang Ylang ist Bestandteil der Young-Living-Mischungen Joy und Gentle Baby.
Traditionell wurde Ylang Ylang in der Haarpflege verwendet – bis heute findet es sich verdünnt in Haar- und Körperölen.
Gilt als klassischer Duftstoff der Parfümerie: Die Blüte trägt einen der markantesten Blumendüfte überhaupt und wird deshalb gern als Herzstück eigener Mischungen eingesetzt.
Der Duft ist ausgesprochen intensiv; viele setzen ihn deshalb bewusst am Abend oder zu besonderen Anlässen ein statt nebenbei.
Konkrete Ideen, wie du Ylang Ylang in deinen Alltag integrieren kannst.
Gib Ylang Ylang in den Diffuser, wenn der Abend ruhig werden soll. Ein Tropfen genügt für einen kleinen Raum – der Duft ist dicht und hält sich lange. Wer ihn heller mag, gibt zwei Tropfen Orange oder Lavendel dazu.
1–2 Tropfen im Diffuser
Öffne die Flasche, halte sie einige Zentimeter unter die Nase und nimm zwei, drei ruhige Atemzüge. Ein unkomplizierter Weg, den Duft kennenzulernen, bevor du ihn in einem Raum verteilst – und ganz ohne Hautkontakt.
direkt aus der Flasche inhalieren
Mische 2 Tropfen Ylang Ylang in 10 ml Trägeröl (etwa 1 Prozent) und trage die Mischung auf Nacken, Handgelenke oder Fußsohlen auf. Die Fußsohlen gelten dabei als die unempfindlichste Stelle. Rund um die Augen wird nichts aufgetragen.
2 Tropfen auf 10 ml Trägeröl
Die traditionelle Anwendung: 3 Tropfen Ylang Ylang in 30 ml Trägeröl geben – Jojoba- oder Kokosöl eignen sich gut. In die Längen einmassieren, einwirken lassen und auswaschen. Nicht auf gereizte Kopfhaut auftragen.
3 Tropfen auf 30 ml Trägeröl
Zwei bis vier Tropfen reichen für ein Vollbad. Wichtig: Ätherische Öle lösen sich nicht in Wasser – rühre sie deshalb zuerst in einen Emulgator ein, etwa in einen Esslöffel Sahne, Honig oder Trägeröl, und gib die Mischung erst dann ins einlaufende Wasser.
2–4 Tropfen mit Emulgator ins Badewasser
Gib 2 Tropfen auf ein feuchtes Tuch oder einen Wäscheball und lege beides mit in den Trockner. Die Wäsche bekommt dadurch einen warmen, blumigen Duft, der deutlich länger hält als der von Zitrusölen.
2 Tropfen auf Tuch oder Wäscheball

Unser Tipp
Ylang Ylang ist eines der Öle, bei denen ein Tropfen zu viel den ganzen Raum kippt. Der Duft ist schwer und bleibt lange stehen – fang mit einem Tropfen im Diffuser an, nicht mit dreien. In Mischungen ist er ein Basiston: Er trägt andere Öle, übernimmt aber sofort, wenn man ihn gleichberechtigt dosiert. Bewährt hat sich das Verhältnis eins zu drei – ein Tropfen Ylang Ylang auf drei Tropfen eines helleren Öls wie Orange oder Lavendel.
Ruhige Diffuser-Mischung für den Übergang in den Abend. Lavendel nimmt der Ylang-Ylang-Süße die Schwere, das Verhältnis eins zu drei hält die Mischung im Gleichgewicht.
Helle, warm abgerundete Diffuser-Mischung – Orange bringt Frische hinein, Ylang Ylang gibt ihr Boden. Wegen des Orangenanteils bleibt sie im Diffuser und kommt nicht auf die Haut: Kaltgepresste Zitrusöle machen die Haut vorübergehend lichtempfindlich, nach dem Auftragen sind 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium einzuplanen.
Die Tropfen in 30 ml Trägeröl geben (Jojoba oder Kokosöl) – das entspricht rund 1 Prozent. In die Längen einmassieren, einwirken lassen, auswaschen. In einer dunklen Glasflasche aufbewahren und innerhalb weniger Monate aufbrauchen.
Entdecke, in welchen Lebensbereichen Ylang Ylang eine Rolle spielen kann.
Vor allem für seinen Duft. Ylang Ylang ist einer der markantesten Blumendüfte überhaupt – reich, süß und exotisch – und wird in der Aromatherapie mit Entspannung und innerem Ausgleich assoziiert. Im Diffuser kommt es deshalb häufig am Abend zum Einsatz. Ein zweiter, traditioneller Einsatzbereich ist die Haarpflege: verdünnt in einem Trägeröl wird Ylang Ylang seit Langem in Haarölen verwendet. Und in Mischungen ist es ein Basiston, der andere Öle trägt: Bei Young Living steckt es unter anderem in Joy und Gentle Baby.
Intensiv blumig und süß, mit einer cremigen, fast schweren Tiefe und einer leicht fruchtigen Note darüber. Der Duft ist unverwechselbar und polarisiert: Manche finden ihn sofort betörend, andere empfinden ihn als zu viel. Wer unsicher ist, riecht zunächst direkt an der geöffneten Flasche, statt gleich zu diffundieren. Und wenn der Duft zu dicht wirkt, hilft nicht mehr Ylang Ylang, sondern ein helles Öl daneben – ein Tropfen Ylang Ylang auf drei Tropfen Orange oder Lavendel ist ein bewährtes Verhältnis.
Weil der Ölgehalt der Blüten am frühen Morgen am höchsten ist. Die gelblich-weißen Blüten wachsen an langen, überhängenden Zweigen und werden von Hand gepflückt. Auch die Destillation ist besonders: Weil die Blüten sehr zart sind, werden sie in mehreren getrennten Behältern dampfdestilliert, die nebeneinander in derselben Kammer hängen – so lässt sich mehr Öl aus derselben Menge Blüten gewinnen.
Ja, das ist die traditionelle Anwendung dieses Öls. Eine einfache Basis sind 3 Tropfen auf 30 ml Trägeröl, also rund 1 Prozent – Jojoba- oder Kokosöl eignen sich gut. Massiere die Mischung in die Längen ein, lass sie einwirken und wasche sie aus. Auf gereizte oder verletzte Kopfhaut gehört sie nicht, und reines ätherisches Öl wird nie unverdünnt aufgetragen. Mach vor der ersten Anwendung einen Verträglichkeitstest an einer kleinen Stelle in der Armbeuge und warte 24 Stunden ab.
In der Schwangerschaft gilt bei ätherischen Ölen grundsätzlich: vorher mit Ärztin, Hebamme oder Heilpraktikerin sprechen – auch bei Ylang Ylang. In der uns vorliegenden Schwangerschafts-Ampelliste steht es zwar in der grünen Gruppe; diese Liste ist allerdings eine privat zusammengestellte Aromatherapie-Übersicht mit Stand Februar 2024 und keine wissenschaftliche oder behördliche Freigabe. Dazu kommt: In der Schwangerschaft reagieren viele Frauen empfindlicher auf Düfte, und Ylang Ylang ist ein sehr intensives Öl. Deshalb gilt sparsam dosieren, gut verdünnen und im Zweifel zunächst nur im Diffuser arbeiten, mit offener Tür und guter Belüftung.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle und verwandte Pflanzenauszüge sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.

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