Ätherisches Öl
Wacholder
Juniperus
Erdig, harzig, mit einem Hauch Nadelwald – Wacholder holt das Gefühl klarer Bergluft ins Zuhause und gibt Mischungen aus Holz, Harz und Zitrus eine ruhige Basis.
- Diffuser · Topisch

Wacholderöl (Juniper)
15 ml · Artikelnummer 33278
·Grundpreis 4.498,00 € je 1 Liter
inkl. MwSt., zzgl. Versand · Lieferung in 3 bis 5 Werktagen · Bestellen als Gast

Auf einen Blick
- Duftprofil
- Rein, leicht süß und erdig, mit frischer, harzig-holziger Note und einem Hauch von Nadelwald
- Duftnote
- Basisnote
- Gewinnung
- Wasserdampfdestillation
- Pflanze
- Wacholder (Juniperus), ein Zypressengewächs (Cupressaceae)
- Herkunft
- Kroatien und USA (Utah)
- Anwendungsarten
- Diffuser
- Topisch
Was Wacholder besonders macht
Wacholder gehört botanisch zu den Zypressengewächsen (Cupressaceae) und wird per Wasserdampfdestillation gewonnen. Der Duft ist rein, leicht süß und erdig, mit frischer, harzig-holziger Note und einem Hauch von Nadelwald – klar und zugleich erdend, wie ein ruhiger Waldpfad. In der Duftsystematik steht Wacholder folgerichtig in der Gruppe der Waldgerüche, zwischen Zypresse, Zedernholz, Weihrauch und den Nadelölen. Chemisch ist er ein monoterpenreiches Nadel- und Holzöl: Den Duft tragen vor allem Alpha-Pinen und weitere Monoterpene, dazu eine feine esterig-balsamische Note durch Bornylacetat – jene Ester-Note, die man auch von Fichte und Tanne kennt. Ein Punkt gehört dazu, weil er sicherheitsrelevant ist: Das ausführliche Inhaltsstoffprofil unserer Fachquelle weist zusätzlich Kampfer mit 3 bis 9 Prozent aus. Er ist einer der Gründe, warum wir bei Wacholder weiter unten weder eine Altersfreigabe noch eine Kinder-Dosierung angeben. Zwei Verwechslungen sind rund um dieses Öl verbreitet: Erstens ist die sogenannte Texaszeder botanisch kein Zedernholz, sondern ein Wacholder (Juniperus) mit anderem Inhaltsstoffprofil – Zedernholz und Wacholder sind also nicht dasselbe. Zweitens ist Wacholderbeerenextrakt, wie er in Kräutertinkturen vorkommt, ein anderes Erzeugnis als dieses ätherische Öl; Angaben zu solchen Extrakten lassen sich nicht auf das Fläschchen übertragen. Wacholder steckt außerdem in fertigen Young-Living-Mischungen, unter anderem in Di-Gize. Angeboten wird er in genau einem Gebinde: Das 15-ml-Fläschchen (Artikelnummer 33278) kostet 67,47 Euro als Kundenpreis inklusive Mehrwertsteuer – Stand der deutschen Preisliste, 21. September 2026. Eine Plus- beziehungsweise Vitality-Variante von Wacholder gibt es in der deutschen Preisliste (Stand 21. September 2026) nicht.
- Der Duft ist rein, leicht süß und erdig, mit harzig-holziger Frische und einem Hauch Nadelwald. In der gängigen Duftsystematik steht Wacholder in der Gruppe der Waldgerüche – neben Zypresse, Zedernholz, Weihrauch und den Nadelölen.
- Wird gern in Ritualen eingesetzt, in denen es ums Loslassen, Sammeln und Zur-Ruhe-Kommen geht: beim Meditieren, beim Yoga, beim Journaling oder einfach am Feierabend.
- Ein dankbarer Baustein für eigene Mischungen: Wacholder rundet holzige und harzige Öle ab und gibt hellen Zitrusdüften Tiefe, ohne sie zu überschreiben.
- Verdünnt wird Wacholder in der abendlichen Gesichts- und Körperpflege für sein frisches, klares Duftprofil geschätzt – als Duftkomponente in selbst angerührten Pflegeölen.
- Ein uraltes Kulturgewächs: Im Mittelalter hängte man Bündel von Wacholderbeeren über Türrahmen, und in französischen Krankenhäusern verbrannte man noch bis in jüngere Zeit Wacholder- und Rosmarinzweige, um die Luft zu erfrischen.
- Chemisch gehört Wacholder zu den monoterpenreichen Nadel- und Holzölen – getragen von Alpha-Pinen, ergänzt um die esterig-balsamische Note des Bornylacetats. Wie alle Öle dieser Gruppe oxidiert er mit der Zeit und will kühl und dunkel stehen.
6 Anwendungen für Wacholder
Konkrete Ideen, wie du Wacholder in deinen Alltag integrieren kannst.
Erdende Duftkulisse im Diffuser
Der naheliegendste Weg zu diesem Öl: 3 bis 5 Tropfen in den Diffuser, für eine erdende, klare Atmosphäre. Passt gut zum Meditieren, zum Yoga, zum Journaling – oder einfach, wenn der Tag zur Ruhe kommen soll. Mit einem Zitrusöl kombiniert hellt sich die harzige Note auf.
3–5 Tropfen im Diffuser
Unterwegs tief durchatmen
Einen Tropfen auf ein Taschentuch oder in einen Aroma-Anhänger geben und tief einatmen, wenn du dich sammeln und geerdet fühlen möchtest – etwa vor einem wichtigen Termin oder auf Reisen. Ganz ohne Hautkontakt und deshalb auch außer Haus unkompliziert.
1 Tropfen auf Taschentuch oder Aroma-Anhänger
Verdünnt auf der Haut
Für Erwachsene: 1 Tropfen Wacholder in 1 Teelöffel (5 ml) Trägeröl einrühren – das ergibt rund 1 Prozent – und einmassieren, zum Beispiel in der abendlichen Gesichts- oder Körperpflege. Vorab immer einen Hauttest in der Armbeuge machen und 24 Stunden abwarten. Rund um die Augen wird nichts aufgetragen.
1 Tropfen auf 5 ml Trägeröl (rund 1 Prozent, Erwachsene)
Erdendes Wannenbad
Zwei bis vier Tropfen reichen für ein Vollbad. Wichtig: Öl löst sich nicht in Wasser – rühre die Tropfen deshalb zuerst in einen Emulgator ein, etwa einen Esslöffel Sahne, Honig oder ein neutrales Bad-Basisöl, und gib die Mischung erst dann ins einlaufende Wasser. In der Schwangerschaft bleibt Wacholder außen vor.
2–4 Tropfen mit Emulgator ins Badewasser
Frischer Raumduft für den Haushalt
Wacholder gibt selbstgemachten Raumsprays und Reinigungsmischungen eine frische, waldige Duftnote. Dafür 5 bis 8 Tropfen auf 100 ml Wasser geben, mit einem Spritzer Alkohol als Emulgator. Vor Gebrauch schütteln, und nicht auf die Haut oder auf empfindliche Textilien sprühen.
5–8 Tropfen auf 100 ml Wasser
Als Basis in eigenen Mischungen
Wenn eine Mischung zu spitz oder zu hell gerät, ist Wacholder oft das fehlende Gegengewicht: Er rundet holzige und harzige Öle ab und gibt Zitrusdüften Tiefe. Gib einen einzigen Tropfen dazu und riech noch einmal hin – mehr braucht es fast nie.
sparsam dosieren – lieber ein Tropfen zu wenig als einer zu viel
Alle Anwendungen
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Wacholder im Alltag: die passenden Momente

Nach der Arbeit runterkommen
- In der Schwangerschaft gelten für einige Öle eigene Regeln — schau vor der Anwendung in unsere Ampel-Übersicht.
Die Haut pflegenDer MomentDie Haut pflegen
- In der Schwangerschaft gelten für einige Öle eigene Regeln — schau vor der Anwendung in unsere Ampel-Übersicht.
- Für Kinder gelten eigene Empfehlungen und Verdünnungen — Details im Kinder-Bereich.
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Unser Tipp
Wacholder ist aromatisch kräftiger, als sein ruhiger Charakter vermuten lässt. Sparsam dosieren lohnt sich deshalb doppelt: Ein bis zwei Tropfen weniger im Diffuser wirken oft harmonischer als eine Handvoll. Und in eigenen Mischungen führt Wacholder selten – er trägt. Ein einzelner Tropfen zu einer Holz- oder Harzmischung rundet sie ab, ein einzelner Tropfen unter einen hellen Zitrusduft gibt ihm Tiefe. Weil das Öl monoterpenreich ist und mit der Zeit oxidiert, gehört das Fläschchen gut verschlossen an einen kühlen, dunklen Platz – als Richtwert für die Haltbarkeit gelten bei Nadelölen wie diesem rund 1,5 bis 2 Jahre.
Beliebte Mischungen mit Wacholder
„Waldspaziergang“
Erdig-frische Diffuser-Mischung fürs Homeoffice oder zum Abschalten am Feierabend. Zedernholz legt die ruhige Basis, Zitrone hellt die harzige Note auf. Diese Mischung bleibt im Diffuser: Zitrone ist ein kaltgepresstes Zitrusöl, das die Haut vorübergehend lichtempfindlich macht – nach einem Hautauftrag wären 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium einzuplanen. In der Schwangerschaft lassen wir Wacholder weg.
- Wacholder3 Tropfen
- Zedernholz2 Tropfen
- Zitrone2 Tropfen
„Abendliches Gesichtsöl“
Für die Hautpflege: die Tropfen in 30 ml Jojobaöl geben – zusammen 7 Tropfen, das ergibt rund 1,2 Prozent und bleibt damit deutlich unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Abends dünn auf die gereinigte Haut auftragen; rund um die Augen wird nichts aufgetragen. Bei empfindlicher Haut auf 3 Tropfen gesamt reduzieren und vorher an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen. Eine Erwachsenen-Mischung, und in der Schwangerschaft bleibt Wacholder außen vor.
- Wacholder3 Tropfen
- Geranie2 Tropfen
- Lavendel2 Tropfen
„Abendliches Beinöl“
Ein Duft-Ritual für den Feierabend: die Tropfen in 30 ml Trägeröl geben – zusammen 12 Tropfen, das ergibt rund 2 Prozent und liegt damit unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Am Abend sanft in die Beine einmassieren. Wegen des Grapefruit-Anteils nach dem Auftragen 12 bis 48 Stunden direkte Sonne und Solarium meiden. Eine Erwachsenen-Mischung, nicht in der Schwangerschaft.
- Zypresse6 Tropfen
- Wacholder3 Tropfen
- Grapefruit3 Tropfen
Sicherheitshinweise
- Vor dem Auftragen auf die Haut mit einem Trägeröl verdünnen. Als Richtwert für Erwachsene gilt 1 Tropfen auf 1 Teelöffel (5 ml) Trägeröl, also rund 1 Prozent; unsere Obergrenze für ätherische Öle auf der Haut liegt bei 3 Prozent. Vorab immer einen Hauttest in der Armbeuge machen und 24 Stunden abwarten.
- Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden – rund um die Augen wird kein ätherisches Öl aufgetragen. Brennt Öl auf der Haut, hilft ein fettes Pflanzenöl (zum Beispiel Oliven- oder Kokosöl); Wasser verschlimmert es, weil Öl und Wasser sich nicht verbinden, und Milch ist ebenfalls ungeeignet. Ist etwas ins Auge geraten, gilt dasselbe: nicht mit Wasser spülen, sondern ein fettes Pflanzenöl verwenden. Ruf zusätzlich den Giftnotruf 030 19240 an und folge dessen Anweisungen.
- In Schwangerschaft und Stillzeit meiden – das gilt für alle Anwendungen auf dieser Seite, auch fürs Bad und für die Pflegeöle. Unser eigenes Buch sagt klar „in Schwangerschaft und Stillzeit meiden", und es begründet damit auch das Meiden mehrerer fertiger Mischungen, in denen Wacholder steckt. Im Zweifel Hebamme, Ärztin oder Arzt fragen.
- Alle Angaben hier gelten für Erwachsene. Sprich die Anwendung bei Kindern vorab mit Kinderärztin, Kinderarzt oder Hebamme ab. Für die tägliche Kinderpflege gibt es mildere Öle wie Lavendel oder Orange.
- Katzen bauen viele Öl-Bestandteile schlechter ab und reagieren besonders empfindlich auf Nadel- und Holzöle. Deshalb Wacholder nicht in Räumen mit Katzen diffundieren – allenfalls sehr kurz, und der Katze immer eine Fluchtmöglichkeit lassen. Nie direkt auf das Tier auftragen. Im Zweifel meiden.
- Nicht zur inneren Anwendung geeignet. Wacholder wird bei uns ausschließlich aromatisch im Diffuser oder verdünnt auf der Haut verwendet. Eine Plus- beziehungsweise Vitality-Variante von Wacholder – also die Produktlinie, die bei Young Living für die Küche gedacht ist – gibt es in der deutschen Preisliste (Stand 21. September 2026) nicht. Reguläre Öle und die Plus-Linie werden bei uns grundsätzlich nicht vermischt.
- Wacholder selbst macht die Haut nicht lichtempfindlich – er ist kein Zitrusöl. Diese Entwarnung gilt aber nur für das reine Öl: Sobald du ihn mit Zitrusölen wie Grapefruit, Orange oder Zitrone oder mit Zitronengras mischst und die Mischung auf die Haut aufträgst, sind danach 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium einzuplanen.
- Kühl, dunkel und gut verschlossen lagern: Wacholder ist monoterpenreich, und diese Aromastoffe oxidieren mit der Zeit. Als Richtwert für die Haltbarkeit gelten bei Nadelölen rund 1,5 bis 2 Jahre. Der Flammpunkt liegt bei 40 Grad Celsius – das Fläschchen gehört deshalb nicht neben Herd, Kerze oder Heizkörper. Ätherische Öle ersetzen keine medizinische Behandlung; bei gesundheitlichen Beschwerden ärztlichen Rat einholen.
Passt gut zu
Wacholder in der Praxis
Entdecke, in welchen Lebensbereichen Wacholder eine Rolle spielen kann.
Häufige Fragen zu Wacholder
Wofür wird Wacholder verwendet?
Vor allem für seinen Duft: rein, leicht süß und erdig, mit harzig-holziger Frische und einem Hauch Nadelwald. Im Diffuser genügen 3 bis 5 Tropfen für eine erdende, klare Atmosphäre – gern beim Meditieren, beim Yoga, beim Journaling oder am Feierabend. Unterwegs reicht ein Tropfen auf einem Taschentuch oder in einem Aroma-Anhänger. Auf der Haut wird Wacholder bei Erwachsenen verdünnt angewendet: 1 Tropfen auf 1 Teelöffel (5 ml) Trägeröl, also rund 1 Prozent, mit vorherigem Hauttest in der Armbeuge; rund um die Augen wird nichts aufgetragen. Wacholder selbst macht die Haut nicht lichtempfindlich – in Mischungen mit Zitrusölen wie Grapefruit, Orange oder Zitrone sind nach dem Auftragen aber 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium einzuplanen. Und im Haushalt gibt er selbstgemachten Raumsprays eine frische, waldige Note, mit 5 bis 8 Tropfen auf 100 ml Wasser. In Schwangerschaft und Stillzeit meiden wir Wacholder, und für Kinder geben wir keine Dosierung an.
Wie riecht Wacholder?
Rein, leicht süß und erdig, mit einer frischen, harzig-holzigen Note und einem Hauch von Nadelwald. Der Duft wirkt klar und zugleich erdend – viele denken dabei an frische Bergluft und einen ruhigen Waldpfad. In der gängigen Duftsystematik steht Wacholder deshalb in der Gruppe der Waldgerüche, zwischen Zypresse, Zedernholz, Weihrauch und den Nadelölen. Chemisch tragen ihn vor allem Alpha-Pinen und weitere Monoterpene, dazu eine feine esterig-balsamische Note durch Bornylacetat, wie man sie auch von Fichte und Tanne kennt. Als Basisnote bleibt der Duft lange im Raum. Weil er aromatisch recht kräftig ist, gilt: sparsam beginnen – ein bis zwei Tropfen weniger wirken oft harmonischer als eine Handvoll.
Muss ich Wacholder auf der Haut verdünnen?
Ja. Unser eigenes Buch nennt für Erwachsene 1 Tropfen in 1 Teelöffel (5 ml) Trägeröl, also rund 1 Prozent, und verlangt zusätzlich einen Hauttest in der Armbeuge. Unsere Obergrenze für ätherische Öle auf der Haut liegt bei 3 Prozent. Rund um die Augen wird nichts aufgetragen. Zur Sonne: Wacholder selbst macht die Haut nicht lichtempfindlich; sobald du ihn aber mit Zitrusölen wie Grapefruit, Orange oder Zitrone mischst, sind nach dem Auftragen 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium einzuplanen. In Schwangerschaft und Stillzeit meiden wir Wacholder ganz.
Ist Wacholder in der Schwangerschaft oder für Kinder geeignet?
In Schwangerschaft und Stillzeit meiden wir Wacholder. Unser eigenes Buch sagt klar „in Schwangerschaft und Stillzeit meiden" und begründet damit auch das Meiden mehrerer fertiger Mischungen, in denen Wacholder enthalten ist. Wir empfehlen, die Frage mit Hebamme, Ärztin oder Arzt zu besprechen. Alle Angaben hier gelten für Erwachsene. Im Inhaltsstoffprofil unserer Fachquelle steht Kampfer mit 3 bis 9 Prozent, der Bestandteil, wegen dessen bei kleinen Kindern üblicherweise zur Zurückhaltung geraten wird. Sprich die Anwendung bei Kindern deshalb vorab mit Kinderärztin, Kinderarzt oder Hebamme ab; für die tägliche Kinderpflege gibt es mildere Öle wie Lavendel oder Orange.
Ist Wacholder dasselbe wie Zedernholz?
Nein, und die Verwechslung ist verbreitet. Zedernholzöl stammt von echten Zedern (Cedrus atlantica, Cedrus deodara). Die im Handel gelegentlich anzutreffende „Texaszeder" ist botanisch dagegen ein Wacholder (Juniperus) und hat ein anderes Inhaltsstoffprofil – der Name führt also in die Irre. Umgekehrt gilt dasselbe: Wacholder ist ein eigenständiges Öl aus der Familie der Zypressengewächse und kein Zedernholz-Ersatz, auch wenn beide Düfte in dieselbe erdig-holzige Richtung gehen und sich gut ergänzen. Eine zweite Verwechslung betrifft die Darreichungsform: Wacholderbeerenextrakt, wie er in Kräutertinkturen vorkommt, ist ein anderes Erzeugnis als dieses ätherische Öl; Angaben zu solchen Extrakten lassen sich nicht auf das Fläschchen übertragen. Beim Kauf lohnt deshalb der Blick auf den botanischen Namen – wobei das Etikett dieses Fläschchens keinen trägt.
Womit lässt sich Wacholder gut kombinieren?
Besonders gut mit Zedernholz, Weihrauch, Zitrone, Zypresse und Geranie. Fürs Homeoffice oder den Feierabend eignet sich „Waldspaziergang" mit 3 Tropfen Wacholder, 2 Tropfen Zedernholz und 2 Tropfen Zitrone im Diffuser – diese Mischung bleibt im Diffuser, weil Zitrone ein kaltgepresstes Zitrusöl ist. Für die Hautpflege lässt sich ein abendliches Gesichtsöl aus 3 Tropfen Wacholder, 2 Tropfen Geranie und 2 Tropfen Lavendel in 30 ml Jojobaöl anrühren; die 7 Tropfen ergeben rund 1,2 Prozent und bleiben damit unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Und für den Abend gibt es ein Beinöl aus 6 Tropfen Zypresse, 3 Tropfen Wacholder und 3 Tropfen Grapefruit in 30 ml Trägeröl – zusammen rund 2 Prozent; wegen des Grapefruit-Anteils danach 12 bis 48 Stunden direkte Sonne und Solarium meiden. Beide Hautmischungen sind für Erwachsene gedacht, und in der Schwangerschaft bleibt Wacholder außen vor. Als Faustregel: Wacholder führt eine Mischung selten an, er trägt sie – ein Tropfen weniger ist meist der bessere Anfang.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle und verwandte Pflanzenauszüge sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.
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